**** Ein ganz anderer Dylan als in Masters of War. Völlig unpolitisch, keine Anklage, vielmehr eine schlichte Liebeserklärung. Wie so oft bei Dylan fließen Moral, politisches Bewusstsein und tiefe Gefühle nicht als Gegensätze, sondern als Teil desselben künstlerischen Kosmos zusammen.<br><br>Musikalisch ist das Stück auf ein Minimum reduziert. Es wirkt fast, als würde der Barde hier lediglich scheu ein paar Gitarrenklänge in seine Erzählung einflechten, um sich nicht ganz nackt zu fühlen. |