***** Ein wirklich tolles Album, in der Tat. Denn im Gegensatz zu vielen verkitschten Genrenachbarn glänzen White Lies mit geschmackssicherem Breitwand-Pop, der sich auf britischen Wave vor 1985 bezieht und mit maximaler Dramatik und auch ein bisschen Arroganz dargeboten wird. Weiter, höher, größer, ein gewaltiges Breitwandepos voller Tiefe und mitreissender Melodien, angereichert mit Orchester, elegant eingeflochtener Electronic, einem Peter Hook-artigem Bass und Gesang zwischen Editors, Ian Curtis und einem Tick Julian Cope, aber im Gesamtbild sehr eigenständig und mitreissend. Schön-gelungener Zweitling! |