****** Auch bekannt unter dem Titel "Winged assasins"!
Der gute Blackie Lawless hat definitiv einen an der Waffel, aber wen kümmert's - seine Musik ist einfach fantastisch! "W.A.S.P." war 1984 der erste Longplayer der Band und mischte die Szene gleich richtig auf. Die Liveshows von WASP schafften es, ähnlich wie in den 70ern KISS, schnell zum Metal-Clichékult. Auf "W.A.S.P." wird einem feinster Heavy Metal mit einer Schlagseite Glam/Sleazerock geboten, oft klingt es nach KISS, manchmal nach NWOBHM. Der brillianter Opener "I wanna be somebody" kommt dann auch gleich verschärft und kraftvoll um die Ecke. "LOVE machine" klingt wie KISS zu ihren besten Zeiten... Es folgt ein Kracher dem anderen... Erwähnenswert ist sicher noch das wunderschöne "Sleeping (in the fire)", "The flame" (rockt!!) oder "Tormentor", dass wieder sehr an KISS erinnert.
WASP (We Are Sexual Perverts) haben den Metal und die Musik sicher nicht neu erfunden; sie klingen musikalisch immer - wie schon beispielsweise eingebracht - etwas nach KISS, grossartig anspruchsvoll sind die Songs technisch gesehen auch nicht - jedoch ist auf "WASP" kein mittelmässiger oder gar schlechter Song enthalten, jeder Track transportiert eine ungeheure Energie, wenn man den Schrott laut genug hört - i swear - kann man die Boxen qualmen sehen. Allererste Sahne! Und Blackies Stimme wurde danach oft kopiert, sei es von Tom Keifer (Cinderella) oder Jeff Keith (Tesla). Die Mucke knallt und macht Spass - klare 6*! Last edited: 14.10.2008 17:37 |