***** Scheint leider so. Nicht einmal ihr Opus Magnum "Ladies and Gentlemen, We Are Floating Space" von 1997 scheint hier Beachtung zu finden. Jedes Spiritualized-Album muss sich an diesem Werk messen, und vieles konnte bei "Songs in A&E" schiefgehen: 2005 starb Jason Pierce alias J. Spaceman nahezu an einer Lungenentzündung und die Texte und die morbide Grundstimmung sind diesem Nahtoderlebnis zu verschulden. Drones, Feedbacks und Verzerrungen, wie sie auf den vorangehenden Alben zelebriert wurden, sind kaum mehr vorhanden, es gibt kaum mehr ausschweifende Outros oder minutenlange LSD-Exzesse, das Album ist kompakter, reduzierter und steriler ausgefallen. Wer aber denken würde, dieser verhältnismässig radikale Bruch mit der Vergangenheit würde der Musik von Spiritualized schlecht tun, hat sich aber geschnitten: die Stimmung und die wunderbar kalten Melodien schaffen es, einen total für die CD einzunehmen. "Songs in A&E" ist effektiv und erfüllt die Erwartungen durch die Ankündigung des Konzepts vollständig. Ein sehr gutes Album. |