****** War schon ein denkwürdiger Moment, als ich das Video zu "Head Like A Hole" ca. 1990 auf MTV (ja, damals spielten die noch MUSIK-Videos) zum ersten Mal sah und hörte. Wohl deshalb ist das bis heute mein NIN-Favorit, aber auch sonst kann sich das Album absolut hören lassen. Wenn Trent Reznor "Terrible Lie" schreit, kauft man ihm sofort ab, dass das eine ganz, ganz schreckliche Lüge gewesen sein muss, mit der er konfrontiert wurde. "Something I Can Never Have" gehört zum Besten von NIN. Wunderschöner Titel, der für den Soundtrack von "Natural Born Killers" verwendet wurde. Ein vergleichsweise zugängliches Album aus einem Guss ohne nennenswerte Durchhänger. Lediglich die drei letzten Tracks fallen gegenüber dem Rest leicht ab. Insgesamt sehr elektronisch, die Arrangements sind noch nicht so ausgefeilt wie bei den nachfolgenden Alben. Nicht das beste NIN-Album, aber für ein Debüt unglaublich gut. Und so wichtig und richtungsweisend, dass nur die Höchstnote drin liegt. |