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Sweden Top 40 Music Charts


 
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LORDE - MELODRAMA (ALBUM)
Label:UNI
Entry:2017-06-23 (Position 10)
Last week in charts:2017-07-21 (Position 40)
Peak:10 (1 weeks)
Weeks:5
Place on best of all time:4533 (180 points)
Year:2017
World wide:
ch  Peak: 7 / weeks: 4
de  Peak: 11 / weeks: 5
at  Peak: 8 / weeks: 4
nl  Peak: 6 / weeks: 5
be  Peak: 12 / weeks: 5 (Vl)
  Peak: 12 / weeks: 5 (Wa)
se  Peak: 10 / weeks: 5
fi  Peak: 15 / weeks: 2
no  Peak: 4 / weeks: 5
dk  Peak: 6 / weeks: 4
it  Peak: 8 / weeks: 5
es  Peak: 9 / weeks: 3
pt  Peak: 10 / weeks: 3
au  Peak: 1 / weeks: 4
nz  Peak: 1 / weeks: 5

CD
Universal 5754709


TRACKS
2017-06-16
CD Universal 5754709 (UMG) / EAN 0602557547092
1. Green Light
3:54
2. Sober
3:17
3. Homemade Dynamite
3:09
4. The Louvre
4:31
5. Liability
2:51
6. Hard Feelings/Loveless
6:07
7. Sober II (Melodrama)
2:58
8. Writer In The Dark
3:36
9. Supercut
4:37
10. Liability (Reprise)
2:16
11. Perfect Places
3:41
   

23.06.2017: N 10.
30.06.2017: 20.
07.07.2017: 23.
14.07.2017: 32.
MUSIC DIRECTORY
LordeLorde: Discography / Become a fan
LORDE IN SWEDISH CHARTS
Singles

TitleEntryPeakweeks
Royals2013-10-11430
Team2014-02-213912
Green Light2017-03-10587
 
Albums

TitleEntryPeakweeks
Pure Heroine2013-11-08656
Melodrama2017-06-23105
SONGS BY LORDE
400 Lux
A World Alone
Biting Down
Bravado
Buzzcut Season
Easy (Switch Screens) (Son Lux feat. Lorde)
Everybody Wants To Rule The World
Glory And Gore
Green Light
Hard Feelings/Loveless
Homemade Dynamite
Ladder Song
Liability
Magnets (Disclosure feat. Lorde)
Meltdown (Stromae feat. Lorde, Pusha T, Q-Tip & Haim)
Million Dollar Bills
No Better
Perfect Places
Ribs
Royal Planes (M.I.A. vs. Lorde)
Royals
Royals / White Noise (Live from the BRITs) (Disclosure & Lorde feat. AlunaGeorge)
Sober
Sober II (Melodrama)
Still Sane
Supercut
Swingin' Party
Team
Tennis Court
The Louvre
The Love Club
White Teeth Teens
Writer In The Dark
Yellow Flicker Beat
ALBUMS BY LORDE
Melodrama
Pure Heroine
The Love Club EP
DVDS BY LORDE
The Life
 
REVIEWS
Average points: 4.5 (Reviews: 6)
****
Habe bereits reingehört und ich muss sagen es ist ein total anderer still im Gegensatz zu pure Heroine. Aber dennoch handelt es sich um ein wirklich gutes Album HIGHLIGHT : HARD FEELINGS/ LOVELESS : einfach ein unglaublich toller Song !!!! Und außerdem die interlude von liability ist einfach hinwerfend . Jeder der behauptet dieses Album hätte nix zu bieten sollte sich mal beim HNO Arzt untersuchen lassen . Wirklich HUT ab Lorde
******
Dass ein Musikalbum mehr als ein Sammelsurium beliebiger Einzeltracks ist, bewies die Neuseeländerin Lorde auf ihrem Debüt „Pure Heroine“ auf glänzende Art und Weise. Unmöglich erschien es mir, je wieder an dieses Meisterwerk anzuknüpfen, welches den Spirit des Teenager-Seins so schön einfing. Etwas bange sehnte ich daher den Zweitling herbei.

Doch schon „Green Light“ zeigte, dass alle Ängste unbegründet waren. Weder hat Lorde vor, musikalisch auf der Stelle zu treten und frühe Erfolgsrezepte aufzuwärmen, noch kommt es ihr in den Sinn, durchschnittliche, unzulängliche Popmusik zu produzieren. „Melodrama“ ist Lordes zweiter großer Triumph und hebt die junge Künstlerin endgültig in den Kreis der interessantesten Musikerinnen der Gegenwart.

Die angesprochene Lead-Single beginnt verhalten mit Klavier und Lordes ausdrucksstarker Stimme, erfährt einen überraschenden Tonartwechsel und im Refrain bricht es endgültig aus ihr heraus. Wie in Ekstase tanzt sie dazu im Musikvideo auf dem Dach eines Taxis. Einer der größten Popmomente seit Robyns „Dancing On My Own“ – nach eigener Aussage einer von Lordes Lieblingssongs.

„Green Light“ ist nicht der einzige Song des Albums, der zu überraschen weiß. In „The Louvre“ steuern die Strophen auf einen pompösen Chorus hin – stattdessen kommt ein kurioser Sprechrefrain. Das „broadcast the boom boom boom boom and make them all dance to it“ gehört mit zu den einprägsamsten Momenten von „Melodrama“. Ähnlich verblüffend ist „Loveless“, das sich hinter „Hard Feelings“ versteckt. So frech, ja nahezu spöttisch hat man die gute Lorde noch nie gehört. Was gesanglich in ihr steckt, demonstriert sie in „Writer In The Dark“, wo ihr Gesang sämtliche Gefühlspaletten durchläuft. Scheinbar mühelos wechselt sie von ihren gewohnten Tiefen in Höhen, die von ihr noch nie zu hören waren. Ein beeindruckendes Stück, wenn auch nicht Liebe auf den ersten Blick.

Motiviert wurde „Melodrama“ von der Trennung ihres Freunds. Als vages Konzept erzählt Lorde von einer ihrer vielen Hauspartys, die sie in den letzten Jahren gefeiert hat, um mit ihrem Schmerz und der Einsamkeit fertig zu werden. Dabei symbolisieren die verschiedenen Räume ihres Hauses verschiedene Emotionen. Während sie auf „Homemade Dynamite“, einem der eingängigsten Songs des Albums, noch ausgelassen feiert, bricht sie später, alleine im Badezimmer, fast zusammen und gesteht sich ein, dass sie aufgrund ihrer Bekanntheit für ihre Mitmenschen eine Belastung ist. Diese schonungslos ehrlichen, herzzerreißenden Gedanken machen die Klavierballade „Liability“ zu einem Herzstück des Albums. Ähnlich gelagert ist „Sober II (Melodrama)“, in das auch Streicher ihren Weg finden und von der Trostlosigkeit des Morgens nach der Party erzählt. Angst macht Lorde auch die Vorstellung, wie es wohl weitergehen wird, wenn alle wieder nüchtern sind („Sober“).

Vielleicht ist es bloß die rosarote Fanbrille, aber selten ist das Anhören eines Albums ein derart eindringliches Erlebnis, wie es bei „Melodrama“ der Fall ist. Lorde hat die fast 4 Jahre seit „Pure Heroine“ genutzt, um zu reifen und um Erfahrungen zu sammeln, welche alle in „Melodrama“ eingeflossen sind. Zudem hat sie alles versucht, die Lieder genau so klingen zu lassen, wie sie es wollte, und das hört man ihnen einfach an. Manche Tracks entfalten überhaupt erst im Albumkontext ihre volle Wirkung, wie „Perfect Places“ beweist. Als Einzelsingle hat mich der Song noch nicht restlos umgehauen, aber als Closer des Albums trifft er mich am Ende mit voller Wucht.

Zuletzt muss ich noch betonen, wie sehr mich Lordes Gesang diesmal beeindruckt. Nicht nur, dass er sich als wandlungsfähiger erweist als noch 2013, auch die Art, wie sie manche Wörter singt, ist interessant. Besonders auffallend ist das bei „Liability“ oder den Strophen von „The Louvre“, wo sie mit ihren sorgfältig gewählten Vokabeln spielt, sie dehnt oder besonders akzentuiert ausspricht, um ihnen auf diese Weise Bedeutung zu verleihen.

Dass ein Musikalbum mehr als ein Sammelsurium beliebiger Einzeltracks ist, hat Lorde nun ein zweites Mal bewiesen. Irgendwann möchte ich sie treffen, nur um ihr zu sagen, wie sehr ihre Musik mein Leben bereichert.

PS: Sorry für den unendlichen Textschwall ;)
Last edited: 19.06.2017 21:33
*****
Green Light: 6*
Sober: 5*+
Homemade Dynamite: 6*
The Louvre: 5*+
Liability: 5*
Hard Feelings & Loveless: 5*
Sober II (Melodrama): 5*
Writer In The Dark: 5*
Supercut: 6*
Perfect Places: 6*-

Durchschnitt: 5.45 --> 5*++

Lorde wusste bereits mit ihrem Debut zu überzeugen! Lange ging es bis ihr zweites Werk bereit war, jedoch hat sich das warten mehr als gelohnt!
Ihre Songs heben sich vom Mainstream komplett ab, was ihrer Stimme, den Texten und den tollen Produktionen zu verdanken ist!
"Melodrama" erzählt uns eine Geschichte, welche ich beim hören wie selbst erlebt habe. Kaum eine Sängerin bringt ihre Nummern so authentisch rüber wie sie! Dafür bewundere ich sie sehr! Respekt!

Highlights:
Green Light
Sober
Homemeade Dynamite
Supercut
Perfect Places

PS: Ich mag solche Reviews wie dasjenige von sbmqi90 sehr!
Da merkt man was Musik tatsächlich machen kann!
Last edited: 25.06.2017 17:21
*****
Auch der einzig echte und wahre Franzl mit der neckischen Haarklammer auf seinem Köpfle kann nicht anders und muss hier eine ***** vergeben. Klar nochmals besser als das erste Album von Lorde - sie ist gereift und ihre Stimme ist einfach einmalig. Ganz toll.
***
enttäuschend

ich bin fan der ersten stunde

als das Debut erschien kaufte ich mir es am ersten Tag und fand sofort Zugang weil einige Hits drauf sind aber hier fehlen die Hits.
Wird leider ihren Mythos schnell wieder zerstören

die erste Single GREEN LIGHT war schon nicht mein fall
****
Ein Album, das mich eher verstört. Ich kann die Komplexität, die z.B. mein Freund sbmqi90 darin hört, nicht erfassen, leider.

Anspieltipp: Perfect Places.
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