| **** Die letzte LP der Band vor dem Tod von Schlagzeuger John Bohnham, der 1980 an seinem Erbrochenen erstickte... Veröffentlicht wurde diese düstere Scheibe im August 1979, in einer Zeit, in der Punk gross geschrieben wurde (in Wirklichkeit jedoch schon wieder vorbei war...). Led Zeppelin kratzte das wenig und sie konterten mit einigen starken Songs; der Opener "In the evening" ist bedrohlich, jedoch brilliant, "Fool in the rain" überzeugt durch ein lässiges Piano und einer coolen Gesangsmelodie, sowie dem verschnörkelten Schlagzeugspiel von Genius John Bonham. Der Hammertrack ist jedoch die traurige Ballade "All my love", welche Robert Plant für seinen verstobenen Sohn Karac schrieb. Der Schmerz und die Sehnsucht hört man der Stimme Plants deutlich an und der Song geht tief unter die Haut. Dennoch dringt gegen Schluss etwas Hoffnung durch, so als würde die Sonne wieder aufgehen...
Auffällig bei dieser Platte ist, dass Jimmy Pages Gitarrenspiel arg in den Hintergrund getreten ist und John Paul Jones viel Freiraum für seine Synthie-Arrangements gelassen wird... Vielleicht liegt es an Pages Heroinsucht, welche ihn noch bis ca. 1983 begleiten sollte. Trotz einiger guter Songs ist "In through the Outdoor" die meines erachtens schwächste LP der Band, da mit "Hot Dog" und dem 10 Minüter "Carouselambra" zwei nervige Songs enthalten sind. Insgesamt keine schlechte Scheibe, doch für Led Zeppelin halt nur eine 4*, auch wenn mit "All my love" einer meiner Top 5 Zep-Songs vertreten ist..! Last edited: 10.11.2004 00:13 |
| **** Mit dem ersten Album seit fast 3 Jahren meldeten sich Led Zeppelin 1979 in der Musikwelt zurück. Was auffält ist, daß sich die Band dem Zeitgeschmack angepaßt hatte und das aufgreift, was sie schon auf den Alben "House of the holy" und "Pysical Graffitti" ansatzweise gespielt hatten. Der Opener "In the evening" beginnt recht schicksalschwanger, geht aber schnell in einem ordentlichen Powerrock über der bewies, daß Led Zeppelin zu diesem Zeitpunkt immer noch in der Lage war, ziemlich gepfefferten Rock zu spielen. Mit "Fool in the rain", als Single in den USA recht erfolgreich, bietet das Album einen wirklich hervorragenden Song, der aufgrund seines Karibik-Flairs echte Ohrwurmqualitäten besitzt. "South Bound Saurez", "Hot Dog" und "I'm gonna crawl" bieten exzellent gespieltes Rockhandwerk der differenzierten Art, ohne allerdings richtig überzeugen zu können. Das über 10 Minuten lange "Carouselambra" beginnt recht vielversprechend, zerfällt aber in drei Teile, die nicht so richtig zusammenpassen wollen. "All my love" ist ein kitschiges Liebeslied, das fatal daran erinnert, daß das ganze Album in den Polar-Studios in Stockholm aufgenommen wurde. Im Großen und Ganzen ist "In through the outdoor" ein ordentliches Album, das allerdings nicht an die Klasse ihrer früheren Werke heranreicht und nur für echte Led Zeppelin Fans interessant ist. Wer Led Zeppelin einmal kennenlernen möchte, der sollte die Finger von diesem Album lassen und statt dessen sich als Einstieg die ersten drei Alben reinziehen. |
| **** ...gut... |
| **** Toll! |
| ****** Ich mag es, weil John Paul Jones hier mal mehr zum Zuge kommt. Ausserdem enthält es einige meiner Alltime-Favourites von Zep. Und ich oute mich...auch Hot Dog höre ich gerne ;-) |
| ***** Der Schlussstrich von einer der wichtigsten Gruppen aller Zeiten..teilweise sehr gut (All my love), aber auch zwei ihrer schlechtestens Songs überhaupt sind inkludiert. 4.5* plus! Last edited: 16.07.2012 14:17 |
| *** Da waren Led Zep schon auf dem absteigenden Ast. |
| ***** Auch wenn die Platte bei der Veröffentlichung keine so besonderen Kritiken bekommen hat, gehört es für mich zu den besten Led Zeppelin-Alben, weil es keinen einzigen Durchhänger hat (na ja vielleicht der erste Track 'In The Evening'). Außerdem ist es so abwechslungsreich und auch teilweise fröhlich wie kein anderes LZ-Album. |
| ** nee, muß man wirklich nicht haben. lieber auf die alten sachen zurückgreifen. |
| ***** 5-, ein sehr gutes Album, bis auf das Ärgernis "Hot Dog". #1 in den USA und in GBR und #28 in GER |
| ***** Stimmt voyager, als Einstieg nicht so geeignet, aber trotzdem eine Top-Scheibe. |
| ***** ... insgesamt ein sehr gutes Album ... leider nicht mehr so genial wie die ersten 6 Platten, aber wieder besser als Presence ... man war damals schon gespannt auf die nächsten neuen Scheiben, die ja leider nicht mehr erschienen ... aber als Einstieg sollte man sich wirklich 1 bis 4, Houses of the Holy oder Physical Grafitti hernehmen ... |
| **** mittelprächtig, mit Highlights und Durchschnittsware |
 |  |