***** "Coda" wurde 1982, also 2 Jahre nach dem Tod von Schlagzeuger John Bonham und somit dem Ende von Led Zeppelin veröffentlicht. Eigentlich diente es hauptsächlich zur Erfüllung des Vertrages mit Atlantic-Records, dennoch finden sich darauf einige Glanztaten aus Zeppelins Schaffen, die bis dato unveröffentlicht blieben; der opener "We're gonna groove" - der Titel spricht für sich - wurde bereits 1969 aufgenommen und rockt gnadenlos. Der Rausschmeisser "Tearing and wearing" erinnert beinahe an Punk, welcher zur Zeit der Aufnahme, 1978, dessen Zenit erreichte. "I can't quite you" - ein Blues von Willie Dixon - kommt hier besser als auf dem Debut und "Ozone baby" ist ebenfalls erstklassig. Einzig "Poor Tom", bei den rein garnichts zusammen passt, sackt deutlich ab und die Spielzeit von etwas über 30 Minuten ist auch nicht gerade eine Offenbarung... Dennoch; ein feines, starkes Album! Last edited: 11.11.2004 11:40 |