**** 1992 unterschrieb Jennifer Rush nach vielen Jahren bei Columbia/CBS einen neuen Vertrag bei der EMI. In den folgenden Jahre sollte sie dort einige eher mittelmäßige Erfolge einfahren, ein "ewiges Comeback" bahnte sich an. Der 92er Auftakt im gepflegten Mainstream-Sound hatte teilweise starke Singles zu bieten, darüber hinaus zwei unbekannte Perlen namens "Everything" und "Waiting For The Heartache", meistens aber doch nur nettes, belangloses Pop-Material. Gegen Ende gibt es leider sogar zwei Ausfälle: Die überproduzierte Ballade "Timeless Love" fällt durch penetrantes Gekreische von Jennifer Rush auf und "I Can't Say No" bietet billigen Dance-Pop mit veralteten Effekten. Insgesamt bleiben 4 Punkte, einen Tick besser als "Wings of Desire" oder "Passion" ist das Album trotzdem. Übrigens: Auf dem Cover sieht man noch nicht, wie sehr die Rush ihre Lippen verschnippelt hatte. Dagegen waren Melanie Griffiths Schlauchbootlippen noch harmlos! |