***** Es gibt Musiker und Interpreten mit deren Musik ich mich nie so recht anfreunden konnte. Einer davon ist James Brown. Allerdings hat er in seinem riesigen Gesamtwerk eine Auswahl von Stücken, die auch mir zusagen, insbesondere die der Jahre 1969 bis 1976. Wenn man die Musik von schwarzen Gruppen wie The Commodores, The Ohio Players und B.T. Express mag, dann kommt man an James Brown einfach nicht vorbei. Ende der 60er Jahre gab er der Soulmusik völlig neue Impulse, in dem er (neben den inzwischen etwas in Vergessenheit geratenen George Clinton) die Funk-Musik kreierte. Der 1995 auf CD erschienene Sampler „70‘s Funk Classics“ gibt einen kleinen Einblick in das Schaffen des „Godfather Of Soul“ der Jahre 1970 bis 1974. Alle 11 Stücke dieser Zusammenstellung waren Hits, darunter „Sex Machine“, eine seiner populärsten Nummern überhaupt. Ob „Super Bad“, „The Payback“, „Funky President“, „Escape-Ism“, „Funky Drummer“, „Make It Funky“, „Get Up, Get Into It And Get Involved“, „Think 73“, „Ain’t It Funky Now“ oder My Thang“ – die Stücke sind geprägt von einem kräftigen Rhythmus aus Schlagzeug und Baß, der typischen 70‘s Funkygitarre, teilweise kraftvollen Bläsereinlagen und dem hektisch-nervösen Gesang des Meisters. Hier finden sich alle Zutaten der schwarzen Musik der späten 50er- und der 60er Jahre wieder, verwoben zu einer kochenden, aufregend klingenden Einheit. Selbst Jahrzehnte nach ihrem Entstehen wirken die 11 Stücke dieses Samplers noch erstaunlich frisch und kein bißchen angestaubt. |