**** Faszinierend, der Unterschied zwischen den stillen, spärlichen alleinegelassenen Passagen und dem Refrain voller Melodik. ERinnert mich an die mehr introspektiven Stücke von Cyndi Lauper. Abzüge für die Säge-Stimme, stümperhafte Produktion und Unperson der Sängerin. Aber sonst sehr hübsch. Weniger hübsch die Tatsache, dass sie einen der grössten kriminellen Skandale in Mexiko des letzten Jahrhunderts verursacht hat; sie hatte mit ihrem Manager als Gehilfen zahlreiche unschuldige Mädchen entführt und gequält. Als das rauskam, befand sie sich auf Odyssee durch die halbe Latino-Welt, bis sie schliesslich geschnappt wurde. Sie sass einige Zeit in Haft bis sie schliesslich wegen "Mangels an Beweisen" trotz offensichtlicher Schuld (Promibonus) freigelassen wurde. Heute spaziert sie wieder durch die mexikanischen Medien und tut so, als sei nie etwas gewesen. |