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GHOST - OPUS EPONYMOUS (ALBUM)
Label:SPD
Entry:2010-11-12 (Position 60)
Last week in charts:2013-08-16 (Position 60)
Peak:30 (1 weeks)
Weeks:13
Place on best of all time:3090 (639 points)
Year:2010
World wide:
be  Peak: 183 / weeks: 1 (Wa)
se  Peak: 30 / weeks: 13

CD
Rise Above RISECD124


TRACKS
2010-10-18
CD Rise Above RISECD124
1. Deus Culpa
1:34
2. Con Clavi Con Dio
3:34
3. Ritual
4:29
4. Elizabeth
4:01
5. Stand By Him
3:56
6. Satan Prayer
4:38
7. Death Knell
4:37
8. Prime Mover
3:53
9. Genesis
4:03
   
2015-10-02
LP Rise RISEPD124 / EAN 0803341484207
   

12.11.2010: N 60.
04.02.2011: R 59.
19.08.2011: R 50.
26.08.2011: 60.
02.09.2011: 59.
19.04.2013: R 36.
03.05.2013: R 60.
17.05.2013: R 48.
12.07.2013: R 30.
19.07.2013: 41.
02.08.2013: R 54.
09.08.2013: 57.
16.08.2013: 60.
MUSIC DIRECTORY
GhostGhost: Discography / Become a fan
GHOST IN SWEDISH CHARTS
Singles

TitleEntryPeakweeks
He Is2016-02-05646
Square Hammer2016-09-23751
Rats2018-04-20831
 
Albums

TitleEntryPeakweeks
Opus Eponymous2010-11-123013
Infestissumam2013-04-19122
Infestissumam Redux2013-11-2981
Meliora2015-08-28154
Popestar [EP]2016-09-2333
Meliora [Redux]2016-09-2351
Ceremony And Devotion2018-01-2621
SONGS BY GHOST
Absolution
Bible
Body And Blood
Cirice
Con Clavi Con Dio
Crucified
Death Knell
Depth Of Satan's Eyes
Deus Culpa
Deus in absentia
Devil Church
Elizabeth
From The Pinnacle To The Pit
Genesis
Ghuleh / Zombie Queen
Hai una vita ancora
He Is
I Believe
Idolatrine
If You Have Ghosts
I'm A Marionette
Infestissumam
Jigolo har megiddo
La Mantra Mori
Majesty
Missionary Man
Monstrance Clock
Mummy Dust
Nocturnal Me
Orez Raey
Per aspera ad inferi
Prime Mover
Rats
Ritual
Satan Prayer
Secular Haze
Spirit
Spöksonat
Square Hammer
Stand By Him
Waiting For The Night
Year Zero
ALBUMS BY GHOST
Ceremony And Devotion
eremony And Devotion
Everything We Touch Turns To Dust
If You Have Ghost
Il senso della vita
Infestissumam
Infestissumam Redux
Meliora
Meliora [Redux]
Opus Eponymous
Pope
Popestar [EP]
Secular Haze
 
REVIEWS
Average points: 5.5 (Reviews: 2)
******
Seitdem die Holländer 'The Devil's Blood' mit ihrer Symbiose von Hard Rock und Okkultismus bekannt wurden, treten mehr und mehr Bands in Erscheinung, die eine ähnliche Sichtweise auf satanische Inhalte an den Tag legen.
Und so treten auch die Schweden Ghost mit einer entsprechenden Ästhetik auf, die sie in eine Mixtur aus erdigem Hard Rock, Seventies-Pop und einem Schuss Metal gekleidet haben, welche hinsichtlich Arrangements und des Gesangs früheren Mercyful Fate-Werken mehr als nur Tribut zollt. Alles klingt hier nach späten 70ern und frühen 80ern, die Texte handeln von Luzifer, Blut, 666 und zu Abend wird eine satanische Ziege geopfert. So weit, so gut. Grandios wird's allerdings, wenn man sich "Opus Eponymous" mehrfach zu Gemüte führt - denn die Ghouls verstehen ihr Handwerk, sind verdammt catchy, vielleicht auch cheesy, kaum heavy, dafür okkult und proto-evil, die Vocals wirken dagegen sanftmütig und harmoniebedürftig. Songs wie "Ritual", "Elizabeth" oder "Death Knell" überzeugen durch unwiderstehliche Hooks und im positiven Sinne unfassbar klebrigen Melodien, die sofort im Ohr hängen bleiben. Zudem bietet "Opus Eponymous" („namengebendes Werk“) einen wundervoll warmen Klang, der jedem einzelnen Instrument einen mehr als angemessenen Raum zur Entfaltung bietet und dabei aufzeigt, wie schrecklich steril und überproduziert ein Gros heutiger Veröffentlichung ist.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass Ghost ihre Musik für sich alleine stehen lassen und sich als Personen gänzlich zurückhalten, was sich live in entsprechenden Kostümen (Mönchsroben mit tief in die Gesichter gezogenen Kapuzen beziehungsweise ein Bischofsgewand und ein bis zur Unkenntlichkeit geschminktes Gesicht) und auf den Tonträgern durch das nicht abdrucken der jeweiligen Namen der beteiligten Musiker im Booklet darstellt, auch wenn man inzwischen weiß, dass hier wohl auch ehemalige Repugnant-Mitglieder am Werk sind.

Für manch einen mag das Kasperletheater sein, was jedoch zählt, sieht man letztlich unterm Strich, nämlich eine der besten Platten, die in den letzten Monaten, wenn nicht sogar Jahren den Weg in meine Anlage gefunden hat. Ein Ohrwurm jagt den nächsten - ein super Album. Aber nur, wenn man es nicht zu ernst nimmt.
*****
Good
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