***** Textlich ist hier wohl eine der stärksten Wortmeldungen Lenormans zu vernehmen, was nicht erstaunt: schliesslich zeichnet der grosse Pierre Delanoë für die nachdenklichen Zeilen verantwortlich. Thematisiert wird die Unauffindbarkeit einer Gottesgestalt in irdischen Regionen. Zwar wurde seit Moses' Zeiten unter Tempel- und Kirchendächern schon viel von ihm gesprochen; zwar vermutet auch Lenorman, dass es keine Uhren ohne Uhrmacher gibt. Eine Schöpfergestalt aber - und wer will's ihm verwehren - lässt sich für ihn nicht manifestieren. Sein Wunsch nach einem transzendentalen Rendez-vous ist beim Barden so ausgeprägt, dass er dafür auch bereit wär, auf seine Profession zu verzichten ("Je donnerais sans hésiter le temps qui me reste à chanter pour simplement le rencontrer"). Bestechend! |