****** Der Song über den schwulen "Smalltown Boy" von Bronski Beat war 1984 einer der Sommer-"Hits", der rauf und runter gespielt wurde. Die nachfolgende LP - mit der zweiten Singele "Why" als Aufmacher - begeisterte. Beim Studium der Texte findet man erstmal gleich eine Liste, die Auskunft gibt, ab welchem Alter man damals in europäischen Ländern schwul sein DURFTE (!!!). Eine Einstellung, die sich glücklicherweise seitdem grundlegend geändert hat. Zur Musik: Die Interpretation von Gershwins "Ain't necessarily so" ist genial, ebenso das bedrohliche "No more War" und das zwar monotone, aber extrem tanzbare "Love and money". Zusammen mit den genannten Singles und 5 weiteren Titeln (darunter eine eigenwillige Fassung von Donna Summers "I feel love") ergibt das eine Synthi-Pop-Platte von allererster Güte. Zwar kann Jimmy Sommervilles Stimme auf Dauer nerven (daher nicht oft hintereinander hören!), aber diese Platte ist ein Meilenstein in der Geschichte der Popmusik. Und Meilensteine bekommen 6 Sterne und nix anderes! Last edited: 08.07.2009 22:30 |