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ANNIE LENNOX - BARE (ALBUM)
Label:BMG
Entry:2003-06-19 (Position 29)
Last week in charts:2003-07-11 (Position 57)
Peak:29 (1 weeks)
Weeks:4
Place on best of all time:7022 (82 points)
Year:2003
World wide:
ch  Peak: 7 / weeks: 12
de  Peak: 5 / weeks: 12
at  Peak: 17 / weeks: 9
fr  Peak: 34 / weeks: 9
nl  Peak: 18 / weeks: 16
be  Peak: 20 / weeks: 3 (Vl)
  Peak: 15 / weeks: 3 (Wa)
se  Peak: 29 / weeks: 4
no  Peak: 16 / weeks: 3
dk  Peak: 13 / weeks: 3
it  Peak: 7 / weeks: 15
au  Peak: 10 / weeks: 5
nz  Peak: 20 / weeks: 9

Cover

TRACKS
2003
CD BMG 82876524052 (BMG) / EAN 0828765240529
1. A Thousand Beautiful Things
3:07
2. Pavement Cracks
5:09
3. The Hurting Time
7:32
4. Honestly
5:01
5. Wonderful
4:16
6. Bitter Pill
4:00
7. Loneliness
4:01
8. The Saddest Song I've Got
4:07
9. Erased
4:40
10. Twisted
4:10
11. Oh God (Prayer)
2:51
   

19.06.2003: N 29.
26.06.2003: 30.
04.07.2003: 46.
11.07.2003: 57.
MUSIC DIRECTORY
Annie LennoxAnnie Lennox: Discography / Become a fan
ANNIE LENNOX IN SWEDISH CHARTS
Singles

TitleEntryPeakweeks
Why1992-04-01106
Precious1992-06-24282
Walking On Broken Glass1992-09-30311
No More "I Love You's"1995-02-17156
I Put A Spell On You2015-02-27811
 
Albums

TitleEntryPeakweeks
Diva1992-04-15512
Medusa1995-03-17431
Bare2003-06-19294
Songs Of Mass Destruction2007-10-11263
A Christmas Cornucopia2010-11-26246
Nostalgia2014-12-05344
SONGS BY ANNIE LENNOX
(I'm Always Touched By Your) Presence Dear
A Thousand Beautiful Things
A Whiter Shade Of Pale...
Angels From The Realms Of Glory
As Joseph Was A Walking (The Cherry Tree Carol)
Big Sky
Bitter Pill
Cold
Coloured Bedspread
Dark Road
Don't Let It Bring You Down
Don't Let Me Down
Downtown Lights
Dream Angus
Erased
Ev'ry Time We Say Goodbye
Fingernail Moon
Full Steam (David Gray feat. Annie Lennox)
Georgia On My Mind
Ghosts In My Machine
God Bless The Child
God Rest Ye Merry Gentlemen
Heaven
Honestly
Hush, Hush, Hush (Herbie Hancock feat. Annie Lennox)
I Can Dream, Can't I?
I Can't Get Next To You
I Cover The Waterfront
I Put A Spell On You
I Saved The World Today
Il est né le divin enfant
In The Bleak Midwinter
Into The West
Keep Young And Beautiful
Ladies Of The Canyon
Legend In My Living Room
Little Bird
Loneliness
Lost
Love Is Blind
Love Song For A Vampire
Lullay Lullay (The Coventry Carol)
Mama
Many Rivers To Cross
Memphis In June
Mistérios (Mysteries) (Till Brönner feat. Annie Lennox & Milton Nascimento)
Money Can't Buy It
Mood Indigo
No More "I Love You's"
O Little Town Of Bethlehem
Oh God (Prayer)
Pattern Of My Life
Pavement Cracks
Precious
Primitive
Put A Little Love In Your Heart (Annie Lennox & Al Green)
See Amid The Winter's Snow
September In The Rain
Shining Light
Silent Night
Sing
Smithereens
Something So Right
Stay By Me
Step By Step
Strange Fruit
Summertime
Take Me To The River
The First Noel
The Gift
The Holly And The Ivy
The Hurting Time
The Nearness Of You
The Saddest Song I've Got
Thin Line Between Love And Hate
Through The Glass Darkly
Train In Vain
Twisted
Universal Child
Waiting In Vain
Walking On Broken Glass
We'll Be Together (Sting feat. Annie Lennox)
Why
Womankind
Wonderful
You Belong To Me
ALBUMS BY ANNIE LENNOX
A Christmas Cornucopia
Bare
Diva
Live In Poland 1995
Medusa
Nostalgia
Songs Of Mass Destruction
The Annie Lennox Collection
Walking On Broken Glass (EP)
Why (EP)
DVDS BY ANNIE LENNOX
An Evening Of Nostalgia With Annie Lennox
 
REVIEWS
Average points: 4.5 (Reviews: 12)
******
starkes comeback!
****
gut, mehr nicht
*****
Aber mit Bauchweh gerade noch 5
*****
die cd ansich ist für mich pure kunst ! wenige künstler
haben die fähigkeit, eine solche gefühlswelt, wie annie sie
erlebt hat, in worte und melodien zu fassen. annie hat
wirklich alles gegeben, ohne sich dabei im "schmalz" zu
verlieren. die stimme begeistert mich sowieso immer wieder,
und ich finde, der umfang und das "weiche" in ihrer stimme
sind sogar gewachsen seit MEDUSA.

"nieten" kann ich auf der cd nicht finden. etwas weniger
eingängig sind für mich ERASED und TWISTED gewesen, wobei
auch diese songs nach mehrmaligen hören ihre faszination
preisgeben.

meine anspieltips: PAVEMENT CRACKS, WONDERFUL, 1000
BEAUTIFUL THINGS, THE SADDEST SONG und OH GOD.

fazit:
gelungen !
*****
Sehr gefühlvolles Album. Nicht für jeden geeignet und schon gar nicht für die Bohlengemeinde.
***
Hallo,
melde mich hier aus der Bohlengemeinde oder um es anderes auszudrücken, hier meldet sich mein musikalisches Kommerzohr.
Mir gefällt die Platte nicht.
Wo sind Ohrwürmer wie "No more I love you's", "Walking on broken glass" ...
Ich denke hier darf man auch seinen persönlichen Geschmack angeben und muss nicht nach möglicherweise künstlerischen Aspekten bewerten.

***
lange Rede kurzer Sinn: eine mäßige CD.
****
Ich sehe das eher im guten 4er Bereich, ihre Stimme ist nach wie vor stark. So richtig wurde ich nie mit ihren Solo-Alben warm, trotz einzelner Highlights.
*****
aufgerundete 5

CDN: #3, 2003
USA: #4, 2003
*****
Favoriten:
1. Pavement Cracks
2. Honestly
3. The Saddest Song I've Got
4. Loneliness
5. Erased
***
Gefällt mir leider weniger ...
******
Ein Album, das erst nach einer Weile richtig aufgeht...

... aber wie es das dann tut!

"Bare" ist stellenweise wirklich herzzerreißend und gar selbsttherapeutisch, jedoch nie weinerlich. Annie trägt die Lieder mit solch einem Soul vor, der den Lyrics den genau benötigten Ausdruck gibt, um aufgehen zu können.

Wie erwähnt, ist das Album ein Grower. Anfangs mag es durch die wirklich sehr nackte, unkaschierte Emotion etwas sperrig wirken, nach einer Weile jedoch geht es, Lied für Lied, immer mehr auf. Mein Lieblingstrack war von Anfang an "Pavement Cracks". Die wehmütigen Lyrics mit den verträumten, doch treibenden Sounds rühren mich zutiefst. "Ooh and love don't show up in the pavement cracks / all my water colours fade to black / I'm going nowhere and I'm ten steps back / all my dreams have fallen flat". (Beim Schreiben dieser Worte kommen mir tatsächlich die Tränen.)
Zwar handeln die Lieder von persönlichen Rückschlägen, doch sind sie so universal zugänglich, dass wohl nahezu jeder nach einer Weile einen Bezug zu etwas finden kann.
Der Opener "A Thousand Beautiful Things" hat wohl den süßesten, am einfachsten zu verdauenden Klang, wobei Gesang und Lyrics eine sehr eigene Mischung aus Schmerz und Wille zum Überleben haben. "Honestly" legt zwar eine heilende Leichtigkeit an den Tag, jedoch mit einer winzigen Prise Post-Trauma, die über dem Lied schwebt. In "Wonderful" dreht sie schließlich erstmals auf der Platte so richtig auf und gibt einen starken Blues zum Besten.
"Loneliness" hat wirklich eine fantastische Soundkulisse, die etwas an das "Peace"-Album von Eurythmics erinnert, die Lyrics und Gesang wirklich wundersam komplementieren. "Here I am, standing in the crowd!" - ein Ausruf an einen Verflossenen. "Erased" klingt wie die Antwort darauf. "I'll just erase you from my memory / put it all behind me". Hier dreht sie mit einem fast schon zornigen, schon viel bestimmenderen Ton richtig auf.
Zwischen "Loneliness" und "Erased" eingebettet liegt "The Saddest Song I've Got", der mit reduzierten, sphärischen Klängen aufwartet und mit den Lyrics einen dunklen Tag zeichnet, nach einem Unglück, zu dem man nichts mehr sagen kann. Annies Stimme hat Niedergeschlagenheit in sich und die Harmonien mit den Backing Vocals machen dieses Gefühl der drückenden Kälte nur noch stärker ("And I'm frozen still / unspoken still / hearts broken / remembering something I forgot").

Während "Diva" die souligen Hits hatte und "Medusa" schlicht eine Kollektion schöner Lieder war, ist "Bare" das wirklich raueste und unmittelbarste ihrer Alben - sobald man einen Zugang dazu gefunden hat. Wenn sich dieser einem schließlich eröffnet hat, kann es ein unglaublich wertvolles Mittel auch für einen selbst werden, um eigene persönliche Krisen zu verarbeiten.

Meine Favoriten:
"Pavement Cracks"
"Loneliness"
"Erased"
"The Saddest Song I've Got"
Last edited: 08.11.2017 19:14
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